Haushalt

Heizkörper ohne Entlüftungsschraube entlüften und was dann noch geht

Der Heizkörper bleibt oben kalt, es gluckert in der Leitung, und Sie suchen vergeblich nach der Schraube, die man zum Entlüften aufdrehen soll. Wollen Sie einen Heizkörper ohne Entlüftungsschraube entlüften, lohnt zuerst der zweite Blick. In den meisten Fällen steckt das Ventil nur an einer anderen Stelle oder sieht anders aus, als Sie es erwarten. Gibt es tatsächlich keines, ist der Fall komplizierter, und dann sollten Sie nichts mit Gewalt probieren. Im Folgenden lesen Sie, wie Sie das Ventil finden, wie Sie vorgehen und wann ein Fachbetrieb unvermeidlich wird.

Erst prüfen, ob wirklich kein Ventil da ist

Das Entlüftungsventil sitzt bei den meisten Heizkörpern seitlich oben, bei Handtuchheizkörpern häufig hinten oder an der Oberseite. Es kann unter einer Kappe liegen, hinter einer Verkleidung oder tief in einer Aussparung. Mal besitzt es einen Schlitz für einen Schraubendreher, mal einen Vierkant, für den Sie einen passenden Entlüftungsschlüssel brauchen. Den gibt es im Baumarkt für wenig Geld, etwa als Entlüftungsschlüssel mit Vierkant. Leuchten Sie die Oberseite mit der Taschenlampe ab und fühlen Sie an den Stirnseiten nach. Erst wenn Sie an keiner Stelle ein Ventil finden, gehört der Heizkörper zu den Exemplaren ohne Entlüfter. Bei Flachheizkörpern mit glatter Verkleidung nehmen Sie die obere Abdeckung vorsichtig ab, weil darunter das Ventil sitzen kann.

So gehen Sie vor, wenn das Ventil sitzt

Ob Sie Mieter oder Eigentümer sind, ändert die Reihenfolge ein wenig. Als Mieter genügt es meist, die Heizkörper einzeln zu behandeln. Eigentümer mit eigener Anlage arbeiten am Gesamtsystem und müssen zusätzlich auf die Pumpe achten. Stellen Sie in beiden Fällen eine Schale und einen Lappen bereit, denn das Wasser, das zuerst kommt, ist meist schmutzig und kann rostige Reste enthalten. Beginnen Sie bei mehreren Stockwerken im untersten und arbeiten Sie sich nach oben vor. Ein Handtuch auf dem Boden unter dem Ventil fängt Spritzer ab, und ein alter Becher hält die ersten Tropfen auf. Die austretende Luft kann heiß sein, deshalb sollten Sie vorsichtig arbeiten und das Ventil nur langsam öffnen.

Wohnung und Mietheizung

Drehen Sie die Thermostate zu, damit kein Wasser mehr zirkuliert, und warten Sie, bis die Heizkörper kühler werden. Setzen Sie den Schlüssel oder Schraubendreher am Ventil an und drehen Sie es etwa eine halbe Umdrehung gegen den Uhrzeigersinn. Sie hören ein Zischen, das die entweichende Luft verrät. Sobald Wasser statt Luft kommt, und zwar mehr als vereinzelte Tropfen, schließen Sie das Ventil wieder. Ziehen Sie es nur handfest an, denn ein zu fest gedrehtes Ventil sitzt beim nächsten Mal wie festgebacken. Wiederholen Sie die Prozedur an den übrigen Heizkörpern, danach drehen Sie die Thermostate wieder auf und prüfen, ob die Wärme gleichmäßig verteilt ist.

Eigentümer mit Umwälzpumpe

Betreiben Sie im eigenen Haus die Anlage, schalten Sie vor dem Entlüften die Umwälzpumpe aus, damit sich Luftblasen in den Heizkörpern sammeln können, statt weiter durch die Rohre zu strömen. Rechnen Sie mit einer Wartezeit von etwa einer halben bis ganzen Stunde. Vattenfall nennt 30 bis 60 Minuten, die Gelben Seiten eine Stunde. In dieser Variante bleiben die Thermostate offen, anders als im Mietfall. Danach entlüften Sie wie beschrieben von unten nach oben. Haben Sie im Haus mehrere Stockwerke, gehört die Reihenfolge zum Vorgehen, weil die Luft nach oben steigt und sich im obersten Heizkörper sammelt. Am Ende schalten Sie die Pumpe wieder ein, was erstaunlich häufig vergessen wird und im Winter für kalte Räume sorgt.

Wenn tatsächlich kein Ventil existiert

Bei sehr alten Heizkörpern fehlt manchmal jede Entlüftungsvorrichtung. Die Luft sammelt sich dann an einer anderen Stelle des Systems, etwa in einem Entlüfter am höchsten Punkt der Leitung im obersten Stockwerk oder in einem zentralen Gerät. Hier sollten Sie als Laie nicht selbst werkeln. Ein Heizungsbauer kann am Heizkörper einen Blindstopfen durch einen Stopfen mit Entlüftungsventil ersetzen, wofür die Anlage teilweise entleert werden muss. Als Mieter wenden Sie sich zuerst an den Vermieter, denn Umbauten an der Heizung liegen in seiner Verantwortung. Fragen Sie nach dem Preis, bevor der Auftrag beginnt. Ein automatischer Entlüfter ist die dauerhafte Variante, die Luft ohne Handgriff abführt und zu einer größeren Modernisierung passt.

Fehler, die Ärger machen

Der Klassiker ist das Ventil, das man zu spät schließt, sodass Wasser über den Boden läuft. Ebenso häufig kommt vor, dass jemand ein festsitzendes Ventil mit der Zange gewaltsam löst. Das kann das Gewinde zerstören oder die Schraube abbrechen, und aus einer Fünf-Minuten-Aufgabe wird ein Wasserschaden. Forenberichte von Heimwerkern schildern genau diese Fälle: Wenn das Ventil klemmt, hilft ein Fachmann mehr als rohe Kraft. Weitere Fehlerquellen sind die vergessene Schale, die falsche Reihenfolge bei mehreren Etagen und das Entlüften bei laufender Pumpe. Auch ein zu niedriger Anlagendruck nach dem Entlüften zählt dazu, denn dann kommt die Luft sofort zurück, und das Gluckern beginnt von vorn.

Druck prüfen und Wärme testen

Nach dem Entlüften sehen Sie am Manometer der Heizungsanlage nach. Der Druck sollte je nach System ungefähr zwischen 1,5 und 2,5 bar liegen. Liegt er darunter, füllen Sie vorsichtig Wasser nach; Eigentümer kennen den Füllhahn, Mieter fragen den Hausmeister oder die Verwaltung. Fühlen Sie anschließend über die Fläche des Heizkörpers: Wird er gleichmäßig warm, war die Luft das Problem. Bleibt er unten heiß und oben kalt, ist wahrscheinlich noch Luft drin, oder der Heizkörper ist verschlammt. Verändert sich nach zwei oder drei Versuchen nichts, dann liegt die Ursache nicht in der Luft, sondern etwa im Ventil, im hydraulischen Abgleich oder in der Pumpe, und ein Heizungsbauer sollte sich das ansehen. Notieren Sie vorher, welche Räume betroffen sind und wann das Problem auftritt, das beschleunigt die Suche.

Freizeit

E Bike Akku Schloss wechseln ohne Schlüssel und welcher Weg bleibt

Der Schlüssel ist weg, im Schloss steckt der Akku, und das Rad lässt sich weder bequem laden noch sicher abstellen. Wollen Sie bei Ihrem E-Bike das Akku Schloss wechseln und besitzen keinen Schlüssel mehr, stoßen Sie auf ein Henne-Ei-Problem: Den Zylinder bauen Sie normalerweise nur bei geöffnetem Schloss aus. Trotzdem gibt es einen Weg, und er kostet weniger, als viele befürchten. Die Reihenfolge lautet Nummer finden, Ersatzschlüssel bestellen, und nur wenn das scheitert, den Zylinder aufbohren und erneuern lassen. Welche Variante bei Ihnen greift, hängt vom Schlosstyp und vom Hersteller ab.

Warum der Zylinder nicht einfach getauscht wird

Das Akkuschloss ist ein kleiner Schließzylinder, der in der Halterung am Rahmen oder Gepäckträger sitzt. Er hält den Akku im Rad und gibt ihn erst frei, wenn der Schlüssel gedreht wird. Ausgebaut wird der Zylinder in der Regel von der Seite, an der auch der Akku sitzt, und dazu muss der Akku draußen sein. Ohne Schlüssel bleibt er also gefangen. Ersatzzylinder gibt es als eigenes Teil, häufig in einer kurzen und einer langen Bauform, je nachdem, wie tief der Zylinder in der Halterung liegt. Zudem unterscheiden sich die Zylinder zwischen Antriebssystemen und Baureihen. Ein Zylinder für einen Gepäckträgerakku passt nicht zwangsläufig in einen Rahmenakku, auch wenn beide vom selben Hersteller stammen.

Erst die Schlüsselnummer, dann der Nachschlüssel

Bevor Sie etwas aufbohren lassen, suchen Sie die Schlüsselnummer. Bei vielen Schlössern prägt der Hersteller sie in den Schlüssel selbst, oder sie steht auf einer Codekarte, die beim Kauf des Rades beilag. Schauen Sie in die Unterlagen, in die Kaufbelege und, falls es ein gebrauchtes Rad ist, fragen Sie den Vorbesitzer. Auch der Händler, der das Rad ausgeliefert hat, notiert die Nummer unter Umständen in seinem Auftrag. Haben Sie die Nummer, kann ein Anbieter Originalschlüssel danach fertigen. Ein Online-Händler führt solche Nachschlüssel für gängige Schlösser auf seiner Seite; er verlangt die Nummer im Kommentarfeld der Bestellung. Tippfehler rächen sich, denn angefertigte Schlüssel nimmt der Shop nicht zurück.

Die zwei Wege im Vergleich

Je nachdem, ob die Nummer vorliegt, bleiben zwei Wege. Beide führen zum Ziel, unterscheiden sich aber in Aufwand und Kosten. Der Nachschlüssel schont das Schloss und verlangt Geduld, die Aufbohrung geht schneller und kostet dafür einen neuen Zylinder samt Arbeitszeit. Wie schnell Sie wieder fahren wollen, spielt bei der Wahl ebenfalls eine Rolle, etwa bei Pendlern, die das Rad täglich brauchen. Vergleichen Sie vorher die Gesamtkosten, also Schlüssel, Zylinder, Versand und Werkstattstunde. Der erste Weg ist der Nachschlüssel nach Nummer, der zweite die mechanische Öffnung mit neuem Zylinder. Bevor Sie sich entscheiden, klären Sie, ob Ihr Schloss ein Standardzylinder ist oder eine verstärkte Ausführung mit zusätzlichem Schutz gegen das Aufpicken.

Nachschlüssel nach Nummer bestellen

Das ist der saubere Weg, weil das Schloss unversehrt bleibt. Der Online-Händler elektrofahrrad24 nennt für Trelock-Ersatzschlüssel einen Preis von 19,95 Euro für mindestens zwei Schlüssel, Stand Oktober 2026. Die Lieferzeit fällt wegen der Einzelanfertigung deutlich länger aus als bei Regalware. Bei Schlössern mit der Bezeichnung OneKey beziehungsweise XPlus beginnt die Nummer laut Shop mit einem X, und die Bestellung dauert dort etwa 14 Tage. Prüfen Sie vor dem Absenden mehrfach, ob jede Ziffer stimmt. Bei Schlössern mit geschützter Schlüsselnummer sollten Sie damit rechnen, dass der Händler eine Bestätigung des Eigentums verlangt. Sobald die Schlüssel da sind, öffnen Sie das Schloss, nehmen den Akku heraus und notieren die Nummer sofort an einem Ort, den Sie wiederfinden.

Zylinder aufbohren und erneuern lassen

Fehlt die Nummer, bleibt der Gang zur Fahrradwerkstatt oder zu einem Schlüsseldienst. Dort lässt sich prüfen, ob sich der Zylinder aufbohren lässt, ohne die Halterung zu beschädigen. Dabei wird der alte Zylinder zerstört, was nichts macht, denn er wird ohnehin ersetzt. Bringen Sie das Rad mit, damit der Betrieb Bauform und Einbaulage sieht, und fragen Sie vorab nach dem Preis für Bohren und Einbau. Den neuen Zylinder sollten Sie vorher bestellen oder in der Werkstatt besorgen lassen, denn die kurze und die lange Ausführung sind nicht austauschbar. Versuchen Sie nicht, den Zylinder mit Gewalt aus der Halterung zu hebeln. Das verbiegt die Aufnahme und macht aus einem günstigen Zylindertausch eine Rahmenreparatur.

Den passenden Ersatzzylinder auswählen

Beim Kauf zählen drei Dinge: das Antriebssystem, die Einbauposition und die Länge. Ein Online-Händler nennt für einen Schließzylinder zu einem Bosch-Rahmenakku zum Beispiel 27,99 Euro statt regulär 29,95 Euro. Der Standardzylinder fällt günstiger aus, die XPlus-Variante schützt laut Angebot besser gegen Picking, also gegen das Öffnen mit Spezialwerkzeug. Stellen Sie ein hochwertiges Rad häufig im Freien ab, können Sie den Aufpreis gut rechtfertigen. Achten Sie auf die Angabe zur Montageposition, denn die Produktbeschreibungen sind nicht immer eindeutig. Im Zweifel fragen Sie beim Kundenservice des Händlers nach, am besten mit einem Foto des Akkuschlosses und der Modellbezeichnung Ihres Antriebs. Fotografieren Sie auch die Rückseite der Halterung, falls sie ohne Akku zugänglich ist, denn dort lässt sich die Bauform leichter bestimmen.

So passiert es kein zweites Mal

Ist das Schloss wieder in Ordnung, lohnt eine kleine Vorsorge. Fertigen Sie gleich zwei Zweitschlüssel an und verwahren Sie einen davon an einem anderen Ort als das Rad, etwa bei Verwandten. Fotografieren Sie die Schlüsselnummer und speichern Sie das Bild in der Cloud oder im Handy. Heften Sie die Codekarte in den Ordner mit den Kaufbelegen. Legen Sie den Zweitschlüssel nicht in die Satteltasche, denn dort kommt er mit dem Rad abhanden. Hängen Sie den Schlüssel nicht an den Bund mit Hausschlüsseln, den Sie bei jeder Fahrt mitnehmen und gelegentlich verlieren. Schließlich hilft ein Tropfen Graphitöl oder Schlossspray im Zylinder, wenn er schwergängig wird; vorher schauen Sie in die Anleitung, ob der Hersteller das erlaubt.

Technik

E Bike Akku tiefentladen und wie es danach weitergeht

Der Winter war lang, das Rad stand in der Garage, und nun reagiert der Akku auf keinen Knopfdruck mehr. Ist Ihr E-Bike Akku tiefentladen, wirkt das Ladegerät häufig wie tot: keine Anzeige, kein Blinken, gar nichts. Dahinter steckt im Normalfall keine Laune der Elektronik, sondern eine Schutzfunktion. Die Steuerplatine im Akku trennt die Zellen vom Stromkreis, bevor sie endgültig Schaden nehmen. Ob sich der Akku noch retten lässt, hängt davon ab, wie lange er leer lag und welche Fehler Sie jetzt vermeiden. Dieser Beitrag zeigt eine Reihenfolge, die sich in der Praxis bewährt hat, und sagt auch, wann Schluss ist mit dem Selbstversuch.

Woran Sie eine Tiefentladung erkennen

Ein tiefentladener Akku verrät sich auf mehrere Arten. Das Display bleibt dunkel, die Ladestandsleuchten am Akku rühren sich nicht, und am Ladegerät leuchtet entweder keine Lampe oder die Anzeige springt nach wenigen Sekunden wieder zurück. Manche Systeme melden einen Fehlercode, den das Handbuch erklärt. Prüfen Sie zuerst die Banalitäten: Sitzt der Stecker fest, liefert die Steckdose Strom, ist der Akku sauber eingerastet? Auch ein durchgefrorener Akku verweigert das Laden, ohne tiefentladen zu sein. Nach einer Nacht im Frost braucht er Zimmertemperatur, bevor er Strom annimmt. Erst wenn all das ausscheidet und der Akku Wochen oder Monate ungenutzt lag, ist die Tiefentladung der wahrscheinlichste Grund. Selbstentladung läuft nämlich auch bei ausgeschaltetem Rad weiter, langsam, aber stetig.

Warum ein leerer Akku so empfindlich ist

Lithium-Ionen-Zellen mögen weder Dauerfülle noch völlige Leere. Sinkt die Spannung in den Zellen zu tief, laufen im Inneren chemische Vorgänge ab, die sich nicht mehr umkehren lassen. Deshalb sitzt im Akku ein Batteriemanagement, das den Stromfluss kappt, bevor es so weit kommt. Genau diese Abschaltung erleben Sie, wenn nichts mehr geht. Das Management selbst verbraucht allerdings weiter etwas Strom. Liegt der Akku monatelang leer herum, kann schon dieser winzige Verbrauch die Zellen unter die Grenze drücken, und dann bleibt der Akku gesperrt. Das BIKE Magazin rät deshalb, den Ladestand im Winter alle ein bis zwei Monate zu prüfen. Ein einmal tief entleerter Akku verliert meist dauerhaft an Kapazität, selbst wenn er sich wieder laden lässt.

Was Sie jetzt tun können

Die Reihenfolge entscheidet. Beginnen Sie mit dem Harmlosen, und gehen Sie erst danach zu Schritten über, die Fachwissen verlangen. Nehmen Sie den Akku aus dem Rad, sofern er sich entnehmen lässt, und stellen Sie ihn für einige Stunden in einen trockenen Raum mit Zimmertemperatur. Sehen Sie sich Gehäuse und Kontakte genau an. Ein aufgeblähtes Gehäuse, Verfärbungen, Geruch oder ungewöhnliche Wärme sind Ausschlusskriterien: Dann kommt der Akku weder ans Ladegerät noch in die Wohnung zum Weiterprobieren, sondern zum Händler oder zur Entsorgung an einer Rücknahmestelle. Notieren Sie sich außerdem, wie lange der Akku ungenutzt lag und wo er stand, denn diese Angaben interessieren später jeden Techniker. Sieht alles unauffällig aus, folgen zwei Stufen.

Ladegerät anschließen und abwarten

Stecken Sie den Akku an das Original-Ladegerät, das zu Ihrem System gehört. Ein Gerät eines anderen Herstellers kann die Schutzelektronik verwirren, selbst wenn der Stecker passt. Lassen Sie den Akku eine Weile am Netz, ruhig eine Stunde, auch wenn zunächst nichts passiert. Manche Akkus brauchen etwas Zeit, bis die Steuerung den Ladevorgang freigibt. Bleibt die Anzeige dunkel, probieren Sie eine andere Steckdose und laden Sie den Akku außerhalb des Rades, falls Ihr Modell das zulässt. Springt er an, laden Sie ihn ohne Unterbrechung komplett voll. Danach fahren Sie eine ruhige Runde und beobachten, wie schnell der Ladestand sinkt. Fällt er rasch ab, haben die Zellen gelitten, und Sie sollten die Reichweite einplanen, die Sie noch verlässlich haben. Ein Ersatz wird dann früher oder später fällig, aber die Anschaffung lässt sich zumindest in Ruhe planen.

Wenn nichts passiert, ist der Fachhandel dran

Reagiert der Akku auch nach diesem Versuch nicht, hilft kein Basteln mehr. Wenden Sie sich an den Fahrradhändler oder an den Kundendienst des Antriebsherstellers. Dort steht Diagnosetechnik, die den Zustand der einzelnen Zellen ausliest, und das Ergebnis entscheidet über Reparatur oder Ersatz. Manche Betriebe berechnen die Prüfung, und ein Zellentausch kostet je nach Modell einen spürbaren Teil eines neuen Akkus. Fragen Sie nach, ob noch Gewährleistung läuft; in den ersten zwei Jahren nach dem Kauf haftet zunächst der Verkäufer. Lag der Akku allerdings nur wegen langer Standzeit leer, wird er einen Lagerfehler anführen. Stellen Sie die Kosten einer Reparatur dem Preis eines neuen Akkus gegenüber, bevor Sie zusagen. Holen Sie im Zweifel ein zweites Angebot ein, denn die Preise für Zellentausch und Neuakku liegen je nach Betrieb weit auseinander.

Diese Versuche sollten Sie lassen

Im Netz kursieren Anleitungen, die den Akku öffnen, die Zellen mit einem Labornetzteil anschieben oder mit anderen Akkus verbinden. Davon rate ich ab. Lithium-Zellen, die unter die Schutzgrenze gefallen sind, können beim Wiederaufladen Wärme entwickeln und im ungünstigen Fall Feuer fangen. Außerdem erlischt durch das Öffnen des Gehäuses meist der Garantieanspruch. Wärme hilft ebenfalls nicht: Heizung, Föhn oder Heizmatte schaden einem kalten Akku mehr, als sie nützen. Laden Sie einen noch eiskalten Akku auch nicht, sondern lassen Sie ihn langsam auf Raumtemperatur kommen, am besten auf einer feuerfesten Unterlage fern von Brennbarem. Und lassen Sie den Akku nicht tagelang unbeaufsichtigt am Ladegerät hängen, nur weil er gerade nicht reagiert.

So bleibt der Akku künftig am Leben

Der beste Schutz ist eine saubere Winterroutine. Das BIKE Magazin nennt für die Lagerung einen trockenen, frostfreien Raum bei etwa 10 bis 20 Grad und einen Ladestand zwischen 30 und 60 Prozent; Shimano empfiehlt etwa 70 Prozent. Setzen Sie sich einen Kalendertermin für die regelmäßige Kontrolle des Ladestands und bei Bedarf Strom nachzuladen. Heizkörper, Ofen und Fensterbank in der Sonne taugen als Lagerplatz nicht. Vor dem Saisonstart laden Sie den Akku bei Zimmertemperatur voll. Kontakte und Ladebuchse halten Sie sauber und trocken, Streusalzreste entfernen Sie behutsam, ohne zu kratzen. Steht das Rad im Sommer wochenlang still, gilt dieselbe Regel. Wenn Sie den Akku häufig nur kurz nutzen, genügt es, ihn nach der Fahrt nicht leer abzustellen, sondern auf einen mittleren Ladestand zu bringen.

Freizeit

Kann man im Schach zwei Damen haben und wie das geht

Mitten in der Partie steht plötzlich eine zweite Dame auf dem Brett, und der Gegner schaut irritiert. Spielt man nur gelegentlich Schach, fragt man sich dann, ob man im Schach zwei Damen haben kann oder ob hier jemand geschummelt hat. Die Antwort ist eindeutig: Es ist erlaubt, und es kommt in Turnieren tatsächlich vor, wenn auch selten. Geschummelt hat also niemand, und auch Anfänger dürfen sich darauf berufen. Voraussetzung ist ein Bauer, der es bis zur gegnerischen Grundreihe schafft. Auf den folgenden Absätzen erfahren Sie, wie die Umwandlung abläuft, wie viele Damen höchstens zusammenkommen, wann eine andere Figur klüger ist und was Sie tun, wenn keine zweite Dame bereitliegt.

Kann man im Schach zwei Damen haben und wie das geht

Warum zwei Damen regelkonform sind

Im Schach gibt es keine Obergrenze für Figuren einer Sorte. Jede Seite beginnt zwar mit genau einer Dame, doch die Regeln erlauben es ausdrücklich, Bauern zu befördern. Erreicht ein Bauer die letzte Reihe, muss er sofort in eine Dame, einen Turm, einen Läufer oder einen Springer umgewandelt werden. Welche dieser Figuren gewählt wird, entscheidet allein der Spieler am Zug, die Dame ist dabei die häufigste Wahl, weil sie am stärksten ist. Nach den internationalen Regeln hängt die Umwandlung nicht davon ab, ob zuvor eine Figur geschlagen wurde. Die zweite Dame entsteht also aus dem Bauern, nicht aus dem Fundus der geschlagenen Steine.

So entsteht die zweite Dame auf dem Brett

Der Weg dorthin beginnt meist mit einem Freibauern, also einem Bauern ohne gegnerische Bauern auf seiner Linie oder den Nachbarlinien. Er rückt Feld für Feld nach vorn, bis er die achte Reihe erreicht. Am Brett läuft die Umwandlung in wenigen Schritten ab:

  1. Den Bauern auf die letzte Reihe ziehen oder schlagend dorthin bringen
  2. Den Bauern vom Brett nehmen
  3. Die gewünschte Figur auf das Zielfeld stellen
  4. Den Zug damit beenden, danach ist der Gegner an der Reihe

Die neue Figur darf nicht erst im nächsten Zug erscheinen, sie gehört zum selben Zug. Setzt sie den Gegner matt, ist die Partie unmittelbar entschieden. Aufgeschrieben wird die Dame nach den FIDE Regeln unmittelbar hinter dem Zielfeld, zum Beispiel a8D.

Wie viele Damen höchstens auf dem Brett stehen können

Theoretisch kann ein Spieler neun Damen gleichzeitig besitzen, nämlich die Ausgangsdame plus acht umgewandelte Bauern. Zwei Damen derselben Farbe sind also keine Seltenheit im Regelwerk, nur im Spielgeschehen. In der Praxis tritt das so gut wie nie ein, weil die Bauern unterwegs geschlagen oder blockiert werden und ein Gegner solche Stellungen kaum zulässt. Zwei Damen pro Seite sieht man in Endspielen gelegentlich, drei sind eine echte Rarität. Als Kuriosum nennt das Portal Chess.com eine Partie aus dem Jahr 2011 zwischen David Anton Guijarro und Alejandro Franco Alonso, in der beide Seiten zeitweise je drei Damen auf dem Brett hatten. Das live zu erleben, liefert eine Geschichte für den Vereinsabend.

Wann eine andere Figur als die Dame besser ist

Die Umwandlung in eine Dame ist nicht immer die klügste Idee. Jede Wahl einer anderen Figur heißt Unterverwandlung, und sie hat ihren festen Platz in der Endspieltheorie. Zwei Gründe tauchen am häufigsten auf, und beide lassen sich an bekannten Stellungen zeigen. Beide gehören zum Standardwissen jedes Vereinsspielers, und beide kosten im Ernstfall einen halben oder ganzen Punkt, wenn man sie übersieht. Üben lässt sich das gut mit Endspielaufgaben, bei denen die Umwandlung als Schlüsselzug dient und eine falsche Wahl sofort bestraft wird. Wichtig bleibt die Rechnung im Voraus, denn eine zweite Dame kann ein Patt herbeiführen oder dem Gegner ein Dauerschach erlauben. Durchgespielte Stellungen gewinnen so manche Partie, die auf den ersten Blick schon remis aussah.

Patt vermeiden

Ein Patt bedeutet Unentschieden, obwohl man haushoch überlegen ist. Es entsteht, wenn der Gegner am Zug ist, nicht im Schach steht und keinen erlaubten Zug mehr hat. Mit einer Dame, die viele Felder beherrscht, lässt sich das leicht versehentlich auslösen, zum Beispiel wenn der gegnerische König in einer Ecke eingesperrt wird. Wählt man stattdessen Turm, Läufer oder Springer, bleibt dem König ein Fluchtfeld, und der Sieg ist gerettet. Chess.com zeigt eine Stellung, in der selbst ein Turm Patt bedeuten würde und Weiß deshalb einen Läufer wählt. Solche Beispiele gehören in jede Endspielsammlung, und wer sie einmal gesehen hat, erkennt die Gefahr bei der eigenen Partie sofort. Ein kurzer Blick auf die Fluchtfelder des gegnerischen Königs vor dem Zug genügt meist.

Mit Schach ein Tempo gewinnen

Der zweite Grund ist ein Zeitgewinn. Gegen Timman wandelte Anatoli Karpow 1986 einen Bauern in einen Springer um und gab damit sofort Schach. So gewann er ein wichtiges Tempo, und Timman konnte kein Dauerschach mehr erzwingen, das mit einer anderen Figur drohte. Ein Springer zieht in L-Form, und kein anderer Stein bewegt sich so. Das Beispiel zeigt, dass Unterverwandlungen ein taktisches Mittel mit Rechenaufwand sind und mehr leisten als nur Patt zu verhindern. Prüfen Sie vor jeder Umwandlung, welche Figur dem gegnerischen König die wenigsten Chancen lässt, und rechnen Sie jede Antwort des Gegners bis zum Ende durch. Erst dann steht fest, ob Dame, Turm, Läufer oder Springer den Sieg sichert.

Keine zweite Dame zur Hand, was nun

Im Freundeskreis passiert es ständig, dass die zweite Dame fehlt. Ein beliebter Notbehelf ist ein umgedrehter Turm, den beide Seiten als Dame akzeptieren, oder man entlehnt die Figur von einem anderen Brett. Wichtig ist, dass beide vor dem Spiel eine Absprache treffen, damit es später keinen Streit gibt. Häufige Spieler kaufen sich am besten ein Set mit Ersatzfiguren, die es als Schachfiguren mit zusätzlichen Damen gibt. In Vereinsturnieren spricht man in der Regel den Schiedsrichter an. Online erledigt das die Software, dort wählen Sie die Figur per Klick. Beim Brettspiel zu Hause zählt der gesunde Menschenverstand, solange beide Seiten wissen, welche Figur gemeint ist.

Haushalt

Mikrowelle qualmt und was Sie jetzt tun sollten

Es riecht verbrannt, aus dem Garraum steigt grauer Dunst auf, und im ersten Schreck fragt man sich, ob man das Gerät einfach weiterlaufen lassen kann. Wenn die Mikrowelle qualmt, lautet die Antwort eindeutig nein. Hinter dem Rauch stecken meist verkohlte Fettreste oder eine durchgebrannte Glimmerscheibe, seltener ein Defekt im Inneren des Gehäuses. Beides lässt sich unterscheiden, wenn man in der richtigen Reihenfolge vorgeht, und meist genügt schon eine gründliche Reinigung, um das Gerät zu retten. Sicherheit geht dabei immer vor Sparsamkeit, denn ein Brand im Küchenschrank richtet mehr Schaden an als jedes neue Gerät. Dieser Ratgeber erklärt, welche Handgriffe sofort zählen, woran Sie die Ursache erkennen, wie der Austausch der Scheibe gelingt und wann ein neues Gerät die vernünftigere Entscheidung ist.

Mikrowelle qualmt und was Sie jetzt tun sollten

Sofort richtig handeln, wenn Rauch aufsteigt

Drücken Sie die Stopptaste und ziehen Sie anschließend den Netzstecker. Die Tür bleibt geschlossen, solange Rauch im Garraum steht, denn ohne Zufuhr von Luft erstickt ein kleiner Brand meist von selbst. Öffnen Sie in der Zwischenzeit das Fenster und warten Sie, bis sich der Dunst gelegt hat. Erst dann nehmen Sie den Teller heraus und schauen nach Brandspuren an Wänden, Decke und Boden. Schlagen Flammen aus dem Gerät oder breitet sich der Rauch weiter aus, verlassen Sie den Raum und rufen den Notruf 112. Bis die Ursache geklärt ist, bleibt die Mikrowelle ausgesteckt, ein Probelauf ohne Inhalt verbietet sich ohnehin, weil er das Magnetron schädigen kann.

Die häufigsten Ursachen für Rauch im Garraum

Meist steckt keine Elektrik dahinter, sondern Schmutz. Fett und Soßenspritzer verkohlen im Lauf der Zeit, und Kohlenstoff leitet Strom, sodass sich Funken bilden können. Reparaturportale und Hersteller nennen folgende Auslöser, die sich meist schon mit einem Blick in den Garraum eingrenzen lassen. Merken Sie sich beim Suchen, wo genau der Geruch am stärksten ist, denn das hilft später bei der Entscheidung über das weitere Vorgehen:

  • Verkohlte Speisereste und Fett an den Garraumwänden oder auf dem Drehteller
  • Eine verbrannte oder durchlöcherte Glimmerscheibe, die den Wellenleiter abdeckt
  • Abgeplatzter Innenlack, wodurch das blanke Metall Lichtbögen bildet
  • Metall im Gerät, etwa Alufolie, Besteck oder Geschirr mit Goldrand
  • Ein überhitzter Kunststoffhalter am Drehteller
  • Ein defektes Magnetron oder beschädigte Verkabelung

Die Glimmerscheibe prüfen und tauschen

Die Glimmerscheibe sitzt meist seitlich oder an der Decke des Garraums und wirkt wie ein unscheinbares Stück Pappe oder Kunststoffplatte. Sie schützt den Wellenleiter, also den Eingang, durch den die Mikrowellen in den Garraum gelangen. Weil sie dicht an der Quelle sitzt, bekommt sie bei jedem Gebrauch die meiste Hitze und die meisten Spritzer ab. Hersteller wie Xiaomi nennen verkrustetes Fett und Eiweiß als Hauptgrund für eine verbrannte Platte. Ein Reparaturportal stuft den Austausch der Abdeckung mit Schwierigkeitsstufe 3 von 5 ein. Das heißt: Mit etwas handwerklichem Geschick und dem passenden Ersatzteil ist die Aufgabe zu schaffen, ohne dass sofort ein Techniker anrücken muss.

Woran Sie eine verbrannte Scheibe erkennen

Dunkelbraune bis schwarze Flecken, Brandlöcher oder Risse sind eindeutige Zeichen. Auch ein stechender Geruch beim Erhitzen fetthaltiger Speisen deutet darauf hin. Häufig knistert es zusätzlich leise, bevor Funken zu sehen sind, und der Garraum riecht nach angebranntem Fett. Reicht ein Fleck nur an der Oberfläche, hilft manchmal vorsichtiges Abwischen mit mildem Reinigungsmittel und warmem Wasser, ohne scheuernde Schwämme. Zeigt sich jedoch ein Loch, sollten Sie die Scheibe nicht mehr verwenden. Durch ein Loch gelangen Speisereste in den Hohlraum dahinter und können das Magnetron beschädigen, wie der Hersteller Xiaomi in seiner Anleitung ausdrücklich warnt. Die Mikrowelle in diesem Zustand weiterzubenutzen, kann deshalb teurer werden als der Austausch, der meist nur wenige Minuten dauert.

So gelingt der Austausch

Die Platte wird meist von einer kleinen Schraube oder einer Halterung gehalten, die sich im Garraum befindet. Ziehen Sie zuerst den Stecker, lösen Sie die Befestigung und ziehen Sie die alte Scheibe heraus. Die neue muss exakt zur Größe der Öffnung passen, deshalb lohnt der Blick auf Modellnummer und Maße. Passende Ersatzteile sind für die gängigen Marken günstig zu bekommen, ein Beispiel finden Sie bei Glimmerscheiben als Ersatzteil. Pappe oder anderes brennbares Material kommt als Ersatz nie in Frage. Öffnen Sie das Gehäuse selbst nicht, denn im Inneren liegen Hochspannungsbauteile. Nach dem Einsetzen reinigen Sie den Garraum, setzen den Teller wieder ein und lassen die Mikrowelle zunächst nur mit einem Glas Wasser kurz laufen, um zu prüfen, ob der Geruch verschwunden ist.

Wann ein Fachbetrieb ran muss oder das Gerät in den Müll gehört

Riecht es auch nach gründlicher Reinigung und neuer Scheibe verbrannt, liegt der Fehler tiefer. Kommt der Geruch von hinter dem Bedienfeld oder aus dem Gehäuse, deutet das laut einem Reparaturportal auf Magnetron, Kabelbaum oder Steuerplatine hin. Diese Teile gehören in die Hände eines Fachbetriebs, weil dort mit Hochspannung gearbeitet wird. Rechnen Sie nach. Kostet die Reparatur nahezu so viel wie ein neues Gerät, lohnt sich der Aufwand bei einer Standardmikrowelle für wenige Dutzend Euro selten, bei einem Einbaugerät oder einer Kombination mit Grill dagegen eher. Alte Geräte gehören nicht in den Hausmüll, sondern zum Wertstoffhof oder in die Rückgabe beim Händler.

Vorbeugen mit Reinigung und festen Gewohnheiten

Am besten wirkt ein kurzes Auswischen nach jeder Nutzung, solange Spritzer noch weich sind. Hersteller raten, Fett und Reste nach jedem Gebrauch zu entfernen. Decken Sie Speisen mit einer mikrowellentauglichen Haube ab, damit gar nicht erst so viel an die Wände gelangt. Eine Schüssel mit Wasser und Zitronensaft löst eingetrocknete Krusten durch Dampf, anschließend genügt ein feuchtes Tuch. Beschädigten Innenlack bessern Sie mit speziellem Reparaturlack aus. Nach dem Betrieb kann die Tür kurz offen bleiben, damit Kondenswasser abzieht, wie ein Technikportal schreibt, ein Muss ist das jedoch nicht. Metall gehört ohnehin nie hinein, auch keine Folie als Abdeckung. Halten Sie sich daran und putzen den Garraum regelmäßig, sparen Sie sich Rauch, Reparatur und Ärger.

Auto & Motorrad

Kfz Steuer zurückgebucht und was Sie jetzt tun sollten

Auf dem Kontoauszug steht eine Rücklastschrift: Die Kfz Steuer wurde zurückgebucht, und das löst bei den meisten Haltern erst einmal Ärger aus. Dabei kommt es schneller dazu, als man denkt. Ein Konto ohne Deckung am Abbuchungstag, eine geänderte IBAN oder ein widerrufenes Mandat genügen schon. Für den Zoll gilt die Steuer in diesem Moment als nicht bezahlt, gleichgültig, wie der Fehler entstanden ist. Mit etwas Tempo lässt sich der Schaden jedoch klein halten, denn die Kosten bleiben überschaubar, solange der Rückstand nicht Monat für Monat wächst. Die gute Nachricht lautet, dass sich fast jeder Fall mit einem Anruf oder einer Überweisung bereinigen lässt. Dieser Beitrag zeigt Schritt für Schritt, was nach der Rücklastschrift zu tun ist, was ein Säumniszuschlag kostet und wann sich die Zulassungsstelle meldet.

Kfz Steuer zurückgebucht und was Sie jetzt tun sollten

Was eine zurückgebuchte Kfz Steuer für den Zoll bedeutet

Um die Kraftfahrzeugsteuer kümmert sich das Hauptzollamt, nicht mehr das Finanzamt. Die Steuer wird für zwölf Monate im Voraus fällig, so steht es im Kraftfahrzeugsteuergesetz, und wer am Lastschriftverfahren teilnimmt, lässt den Betrag einmal pro Jahr einziehen. Scheitert der Einzug, weil das Konto nicht gedeckt ist, entsteht eine offene Forderung. Rechtlich geschieht in diesem Augenblick nichts Dramatisches. Der Haken liegt im Zeitplan, denn ab dem Fälligkeitstag laufen Fristen, und mit jedem angefangenen Monat wächst die Summe leicht an. Ob ein Versehen oder ein echter Engpass dahintersteckt, spielt für die Behörde zunächst keine Rolle, für Ihre Verhandlungsposition später aber sehr wohl.

Die ersten Schritte nach der Rücklastschrift

Zuerst lohnt der Blick auf den Kontoauszug, denn die Bank nennt einen Rückgabegrund, etwa mangelnde Deckung oder ein ungültiges Mandat. Danach zählt Geschwindigkeit. Je früher die Zahlung beim Zoll eingeht, desto weniger Nebenkosten entstehen. Ein Ratgeber empfiehlt, die Überweisung vorher beim Hauptzollamt anzukündigen, damit nicht doppelt gemahnt oder vollstreckt wird. Diese Reihenfolge hat sich bewährt, weil sie zuerst das Konto und erst danach die Behörde in den Blick nimmt:

  • Rückgabegrund bei der Bank erfragen und das Konto ausgleichen
  • Steuerbescheid oder Mahnschreiben heraussuchen und das Aktenzeichen notieren
  • Den Betrag per Überweisung zahlen und das Hauptzollamt kurz informieren
  • Den Überweisungsbeleg aufheben, bis die Buchung bestätigt ist
  • Das Mandat prüfen und eine neue IBAN rechtzeitig melden

Säumniszuschläge und Mahnungen im Überblick

Bleibt eine Steuer nach dem Fälligkeitstag offen, greift die Abgabenordnung. Paragraf 240 sieht für jeden angefangenen Monat einen Zuschlag von einem Prozent vor. Berechnet wird er auf den Rückstand, der zuvor nach unten auf volle 50 Euro abgerundet wird. Bei einer Verspätung bis zu drei Tagen verzichtet das Gesetz zwar auf den Zuschlag, aber Ausnahmen kennt der Paragraf ebenfalls, und bei einer geplatzten Lastschrift sollten Sie sich nicht auf diese Schonfrist stützen. Hinzu können Mahngebühren und Vollstreckungskosten kommen, deren Höhe die Behörde im Einzelfall bestimmt. Der Zuschlag ist eine eigene Forderung neben der Steuer, er verschwindet also nicht, wenn der Hauptbetrag später eingeht. Wie sich das in Euro auswirkt, zeigt das folgende Rechenbeispiel.

Rechenbeispiel zum Säumniszuschlag

Angenommen, die Jahressteuer beträgt 238 Euro und die Zahlung bleibt aus. Abgerundet auf volle 50 Euro ergibt das 200 Euro, davon ein Prozent sind 2 Euro für den ersten angefangenen Monat. Zahlen Sie erst im dritten Monat nach der Fälligkeit, laufen drei angefangene Monate, also 6 Euro. Das klingt harmlos, und bei kleinen Beträgen ist es das auch. Bei einem großen Benziner oder einem Diesel mit 600 Euro Jahressteuer wären es dagegen 6 Euro pro Monat. Die eigentlichen Kosten entstehen meist später durch Mahnung, Vollstreckung und gegebenenfalls Abschleppen. Rechnen Sie also früh nach, statt auf Nachsicht zu hoffen, und halten Sie die Rechnung samt Fälligkeitstag schriftlich fest, falls Sie später um Erlass bitten möchten.

Wie viele Mahnungen kommen und wann

Wie viele Schreiben tatsächlich eintreffen, hängt vom Einzelfall ab. Ein Ratgeber beschreibt drei Mahnungen im Abstand von etwa 14 bis 30 Tagen, ein Leser berichtet in einem Kommentar dagegen von einer Vollstreckungsankündigung mit nur zwei Wochen Frist. Verlässliche amtliche Zahlen zu den Abständen liegen nicht vor, deshalb zählt allein die Frist, die im Schreiben selbst steht. Tragen Sie sie sofort in den Kalender ein. Nach wiederholter Aufforderung informiert das Hauptzollamt die Zulassungsstelle, und ab dann geht es nicht mehr nur um Geld, sondern um das Fahrzeug selbst. Ungeöffnete Briefe auf dem Küchentisch verschärfen die Lage erfahrungsgemäß erheblich, denn jede versäumte Frist verkürzt den Spielraum für ein Gespräch mit dem Sachbearbeiter.

Wenn das Geld fehlt, helfen Ratenzahlung und Stundung

Kann der Betrag nicht auf einmal fließen, sollten Sie das dem Hauptzollamt schreiben, bevor die Vollstreckung beginnt. Ratenzahlung und Stundung müssen beantragt werden. Einen Anspruch darauf gibt es nicht, die Vollstreckungsstelle entscheidet nach pflichtgemäßem Ermessen, meist mit monatlichen Raten. Die Chancen sinken, wenn es schon früher Zahlungsstörungen gab. Ein Antrag mit Begründung, einem Zahlungsvorschlag und einer ersten Rate wirkt überzeugender als ein bloßer Hilferuf. Wird ein Auto ohnehin nicht mehr genutzt, endet die Steuerpflicht nach dem Kraftfahrzeugsteuergesetz mit der Abmeldung. Bei fehlerhafter Ermessensausübung lässt sich die Entscheidung anfechten, spätestens dann ist eine anwaltliche Beratung sinnvoll. Reichen Sie alle Unterlagen vollständig ein, also Einkommensnachweise, Kontoauszüge und den Bescheid, damit die Stelle über Ihren Fall ohne Rückfragen entscheiden kann.

Zwangsstilllegung und die Folgen für eine Neuzulassung

Zahlen Sie trotz Mahnungen nicht, hört die Zulassungsstelle Sie an und erlässt eine Ordnungsverfügung. Darin stehen eine letzte Zahlungsaufforderung und die Androhung der zwangsweisen Außerbetriebsetzung. Bleibt auch das ohne Wirkung, wird das Fahrzeug zur Fahndung ausgeschrieben, entsiegelt und stillgelegt, so beschreibt es die Stadt Köln. Fahren darf man danach nicht mehr. Fährt jemand trotzdem, riskiert er laut einem Bußgeldratgeber 70 Euro und einen Punkt in Flensburg, dazu kommen Abschleppkosten. Seit dem 1. Januar 2006 darf die Zulassungsstelle zudem kein Fahrzeug zulassen, solange der Halter Kfz-Steuerrückstände hat. Eine neue Anmeldung gelingt also erst nach vollständiger Zahlung, auch für ein anderes Auto.

Freizeit

Fahrradkette ohne Kettenschloss öffnen und wieder schließen

Sie wollen die Kette kürzen, reinigen oder tauschen und finden an der Kette kein Schloss. Dann sitzt an jedem Glied ein Nietstift, und das Öffnen geht nur mit einem Kettennieter. Eine Fahrradkette ohne Kettenschloss öffnen ist keine Hexerei, verlangt aber Gefühl für den letzten halben Millimeter. Drücken Sie den Stift zu weit, ist das Glied häufig nicht mehr zu retten. Drücken Sie ihn zu kurz, lässt sich die Kette nicht trennen. Dazu kommt, dass moderne Schaltketten dünne Außenplatten haben, die schneller nachgeben, als man glaubt. Lesen Sie deshalb erst, dann greifen Sie zum Gerät. Die folgenden Schritte zeigen, wie das Öffnen gelingt, wie Sie die Kette wieder verbinden und woran Sie ein sauberes Ergebnis erkennen.

Fahrradkette ohne Kettenschloss öffnen und wieder schließen

Nietstift, Schloss und warum der Unterschied zählt

Im Kern gibt es zwei Bauarten. Die eine Kette ist an einer Stelle mit einem Schloss, bei Shimano Quick-Link genannt, schnell lösbar. Die andere besteht durchgehend aus genieteten Gliedern, bei denen jeder Stift in die Außenplatten gepresst ist. An dieser Kette öffnen Sie mit dem Kettennieter ein Glied. Wichtig ist eine Warnung aus der Shimano Anleitung: Eine Kette darf nicht an einem Quick-Link oder an einem verstärkten Verbindungsstift getrennt werden, sonst leiden Kette und Gerät. Prüfen Sie deshalb zuerst Glied für Glied, am besten bei gutem Licht und mit gesäuberter Kette,, indem Sie die Pedale rückwärts drehen und die Kette absuchen. Entdecken Sie dabei ein Schloss, öffnen Sie dieses und lassen den Nieter in der Schublade.

Mit dem Kettennieter öffnen

Der Kettennieter hat eine Aufnahme, in der das Kettenglied sitzt, und einen Dorn, der den Stift herausdrückt. Wichtig ist die richtige Ausrichtung, denn ein schiefes Einlegen beschädigt die Aufnahme oder das Glied. Für die Arbeit brauchen Sie einen Kettennieter, der zur Kettenbreite passt, und ein ruhiges Handgelenk. Drehen Sie den Griff vollständig zurück, bevor Sie die Kette einlegen. Das Glied kommt in den äußeren Schlitz, der am weitesten vom Griff entfernt liegt. Halten Sie die Kette mit einer Hand im Nieter fest, drehen Sie mit der anderen, und prüfen Sie nach jeder Umdrehung, ob der Dorn mittig auf dem Stift sitzt.

Kette einlegen und Stift herausdrücken

So gehen Sie schrittweise vor:

  1. Griff am Nieter ganz zurückdrehen und das Glied in den äußeren Schlitz legen.
  2. Im Uhrzeigersinn drehen, bis der Dorn den Stift berührt.
  3. Den Stift durch die erste Außenplatte schieben, bis der Griff spürbar schwerer geht.
  4. Dann noch etwa eine halbe Umdrehung weiter drehen und stoppen.
  5. Nieter abnehmen und die Kette durch leichtes Drehen und Ziehen trennen.

Der Stift soll danach noch ungefähr zur Hälfte in der Außenplatte stecken. Ein kleiner Überstand an der Innenseite ist beabsichtigt, er erleichtert das Wiederzusammensetzen. Dreht man ungeduldig einfach durch, kommt den Moment, in dem der Stift mit einem leisen Knacken auf der anderen Seite herausfällt, und dann ist die Kette meist ein Fall für den Ersatz.

Die Kette wieder zusammenfügen

Beim Schließen drehen und drücken Sie die Glieder zusammen, bis der Stift in das Innenglied einrastet. Legen Sie das Glied in denselben äußeren Schlitz, mit dem überstehenden Stift zum Dorn. Drehen Sie, bis der Stift durchgeht und auf der anderen Seite ein kleines Stück herausragt, beidseitig ungefähr gleich weit. Läuft das Glied danach schwer, setzen Sie es in den inneren Schlitz und drehen etwa eine Viertelumdrehung. Danach bewegen Sie die Kette hin und her. Bis das Glied wieder so frei läuft wie seine Nachbarn, wiederholen Sie das Vorgehen in kleinen Schritten. Steif gebliebene Glieder springen sonst unter Last und lösen ein Rattern aus, das sich nicht wegschalten lässt. Nehmen Sie sich für diese Kontrolle ruhig eine Minute Zeit, sie spart später den Weg zurück in die Werkstatt.

Typische Fehler beim Öffnen

Der häufigste Fehler ist der ganz herausgedrückte Stift. Fällt er auf der anderen Seite heraus, lässt er sich praktisch nicht wieder einsetzen, und die Kette muss gekürzt oder erneuert werden. Ebenso verbreitet ist das schräge Ansetzen des Nieters, das die Außenplatte verbiegt. Auch das Wiederverwenden eines ausgepressten Stifts rächt sich, denn der Sitz in der Platte ist danach ausgeleiert. Bei neueren Shimano Ketten gibt es für die Verbindung einen verstärkten Stift, der von derselben Seite eingesetzt wird, von der die Kette gelöst wurde, und dessen überstehende Spitze man anschließend abbricht. Der Stift soll dann leicht über die Platte hinausstehen. Ersatzstifte gehören deshalb in jede Werkstatt, die solche Ketten regelmäßig bearbeitet.

Das Kettenschloss als saubere Alternative

Wenn Sie ohnehin eine Kette öffnen müssen, spricht vieles für ein Kettenschloss, das Sie später ohne Nieter öffnen können. Shimano beschreibt den Einbau so: Beide Hälften des Quick-Link werden von entgegengesetzten Seiten zwischen die Innenglieder geführt, der Pfeil zeigt von vorn betrachtet in Drehrichtung der Kurbel, und beide Seiten müssen bis zum Anschlag einrasten. Zum Lösen verlangt Shimano seine Originalzange. Ein ausgebautes Schloss darf nicht erneut verwendet werden, und beim Kettenwechsel wird es ersetzt. Sparen Sie also nicht am falschen Ende, ein Schloss kostet wenig gegenüber einer neuen Kette. Achten Sie beim Kauf auf die Gangzahl, denn Schlösser für neun, zehn, elf und zwölf Gänge unterscheiden sich in der Breite.

Ohne Nieter, ohne Schloss, was dann

Gelegentlich hilft nur ein Notbehelf, etwa unterwegs mit gerissener Kette. Eine Kette lässt sich mit Dorn und Hammer notfalls öffnen, doch das beschädigt das Glied in aller Regel dauerhaft und ist nur für die Heimfahrt gedacht. Gehen Sie anschließend umgehend zum Fachhändler. Besser ist es, einen kleinen Nieter und ein Ersatzschloss in die Satteltasche zu legen. Beides wiegt kaum etwas und rettet eine Tour. Kennen Sie das Kettenmodell nicht, lesen Sie die Gravur auf den Außenplatten oder fragen den Händler. Ohne diese Angabe passt kein Ersatz sicher. Bevor Sie wieder losfahren, drehen Sie die Kurbel langsam und achten auf Ruckeln oder Knacken, denn ein steifes Glied verrät sich hier meist sofort.

Technik

E Bike Akku Schloss wechseln ohne Schlüssel und was dabei zu beachten ist

Der Schlüssel liegt nicht mehr dort, wo er liegen sollte, und der Akku sitzt fest im Rahmen. Beim Thema E-Bike Akku Schloss wechseln ohne Schlüssel gibt es zwei Fälle, die Sie sauber trennen sollten: Entweder Sie ersetzen das Schloss, weil der Schlüssel fehlt, oder der Zylinder selbst ist defekt. Beide Fälle unterscheiden sich in Kosten, Wartezeit und Aufwand. Entscheidend ist meist die Schlüsselnummer, denn mit ihr erspart man sich häufig den kompletten Tausch. Ohne Entriegelung kommen Sie zudem an keinen Akku heran, der im Rahmen steckt. Hier steht, welche Schritte vernünftig sind und wo Sie besser die Finger vom Gehäuse lassen.

E Bike Akku Schloss wechseln ohne Schlüssel und was dabei zu beachten ist

Erst die Schlüsselnummer suchen

Bevor Sie ein Schloss tauschen, suchen Sie die Schlüsselnummer. Bei Schlössern des Herstellers ABUS steht sie auf dem Schlüssel selbst oder auf einer Schlüsselkarte, die beim Kauf des Rades oder des Schlosses beilag. Mit dieser Nummer lässt sich ein Nachschlüssel anfertigen, ohne dass der Zylinder überhaupt angefasst werden muss. Schauen Sie deshalb in die Unterlagen zum Fahrrad, in die Rechnung und in die Verpackung des Schlosses. Fragen Sie auch den Händler, bei dem Sie das Rad gekauft haben, ob er die Nummer hinterlegt hat. Fotografieren Sie die Karte, sobald sie wieder auftaucht, und speichern Sie das Bild an einem Ort außerhalb des Hauses. Ohne Nummer und ohne Schlüssel bleibt der Tausch des Zylinders, den die nächsten Abschnitte beschreiben.

Nachschlüssel bestellen und was das kostet

Der Onlinehändler elektrofahrrad24 vertreibt Originalschlüssel von ABUS, die einzeln mit Ihrer Schlüsselnummer gefertigt werden. Angenommen werden die Schlüsseltypen F82, T82, T83, PLUS und XPLUS. Die Nummer tragen Sie im Kommentarfeld der Bestellung ein. Nach der Shopseite gilt eine Mindestmenge von zwei Stück, der reguläre Preis beträgt 19,95 Euro inklusive Mehrwertsteuer zuzüglich Versand (Stand Oktober 2026). Rechnen Sie mit Wartezeit, denn die Seite nennt bis zu 14 Tage Lieferzeit. Weil solche Schlüssel individuell gefertigt werden, sind sie vom Widerrufsrecht ausgenommen. Prüfen Sie die Nummer deshalb zweimal, bevor Sie abschicken. Einen der beiden Schlüssel legen Sie später an einen Ort, der nicht am Fahrrad liegt.

Das Schloss tauschen, wenn gar kein Schlüssel mehr da ist

Fehlt die Nummer, hilft nur ein neuer Schließzylinder samt neuen Schlüsseln. Dabei stolpern viele über einen Punkt: Ein Standardzylinder lässt sich nicht auf einen vorhandenen Schlüssel einstellen. Soll derselbe Schlüssel später mehrere Schlösser bedienen, braucht es eine Variante wie den ABUS X-Plus Zylinder. Mit dem Standardzylinder bekommen Sie dagegen einen frischen Satz Schlüssel, der zu keinem anderen Schloss passt. Das reicht den meisten Fahrern, bedeutet aber, dass Rahmenschloss und Akkuschloss getrennte Schlüssel behalten. Bedenken Sie das, bevor Sie bestellen, denn ein späterer Wechsel kostet erneut Geld und Zeit. Welcher Zylinder zu Ihrem Akku gehört, hängt vom Hersteller, von der Akkuserie und von der Bauform ab.

Welcher Zylinder zum Akku passt

Als Beispiel dient dieser Fall: Der ABUS Standard Schließzylinder für den Bosch PowerTube 750 Wh mit Smart System kostet laut elektrofahrrad24 derzeit 25,90 Euro statt 29,95 Euro. Im Lieferumfang stecken zwei Schlüssel, eine Adapterplatte und zwei Schrauben. Die Seite nennt als kompatibel die Bosch Linien Active, Cargo, Performance, Performance CX, SX und Speed, jeweils mit Smart System und integriertem Akku. Ihr Modell muss exakt dazu passen, also vergleichen Sie Akkuaufdruck und Baujahr, bevor Sie bestellen. Ein Ersatz-Schließzylinder für ein anderes System bringt Ihnen nichts. Wenn Sie unsicher sind, schicken Sie dem Händler ein Foto vom Akku und vom Schlossbereich, bevor Sie zahlen.

Einbau und was dabei schiefgehen kann

Eine Einbauanleitung enthält die Produktseite nicht, den Tausch übernimmt deshalb am besten eine Fahrradwerkstatt. Ist der Akku verriegelt und der Schlüssel unauffindbar, bleibt der Weg zum Fachbetrieb ohnehin der sicherste, am besten mit Kaufbeleg als Nachweis, dass das Rad Ihnen gehört. Verzichten Sie auf Gewalt. Aufbrechen, Aufbohren oder Hebeln am Gehäuse kann die Zellen im Inneren beschädigen, und ein beschädigter Lithium-Akku ist ein Brandrisiko. Auch die Rahmenaufnahme leidet, wenn Sie mit Schraubendreher und Zange arbeiten. Bei einem Wasserschaden oder verbogenen Kontakten wird es erst richtig teuer, und die Garantie ist dann meist ebenfalls hinfällig. Einen Schlosser holen Sie nur nach Rücksprache mit dem Händler, denn er kennt das Akkugehäuse nicht und gefährdet sonst die Elektronik.

Die Reihenfolge, die sich bewährt

Systematisches Vorgehen spart Geld und Zeit. Diese Schritte haben sich in der Praxis bewährt:

  1. Alle Unterlagen nach einer Schlüsselkarte oder einer Nummer durchsuchen.
  2. Den Händler nach einer hinterlegten Nummer fragen.
  3. Bei vorhandener Nummer Nachschlüssel bestellen und Lieferzeit abwarten.
  4. Ohne Nummer den passenden Zylinder anhand von Hersteller, Serie und Baujahr bestimmen.
  5. Zylinder samt Schlüsseln bestellen und in der Werkstatt einbauen lassen.
  6. Beide neuen Schlüssel getrennt aufbewahren und die Nummer fotografieren.

Solange der Akku noch nicht entriegelt ist, bleibt das Rad ohnehin ein Stehrad. Nutzen Sie die Wartezeit, um Ladegerät und Ersatzakku, sofern vorhanden, zu prüfen, und fragen Sie bei der Bestellung nach der genauen Lieferzeit.

Wie Sie den nächsten Verlust vermeiden

Zwei Schlüssel in derselben Jackentasche sind ein Schlüssel. Verteilen Sie sie deshalb: einen am Bund, den zweiten an einem festen Ort zu Hause. Die Schlüsselnummer gehört zusätzlich in Ihr Handy, am besten als Foto der Karte mit dem Vermerk, wozu sie gehört. Manche Fahrer kleben einen kleinen Anhänger an das Schlüsselband, das reduziert die Suche. Wenn Sie ohnehin den Zylinder tauschen, lohnt sich die Frage nach einem Schlüsselsystem, das mit anderen Schlössern am Rad übereinstimmt, damit Sie weniger einzelne Schlüssel mitführen. Prüfen Sie außerdem einmal im Jahr, ob das Schloss leichtgängig sperrt und ob sich der Akku sauber einrasten lässt. Ein klemmender Zylinder kündigt sich meist früh an. Ein Tropfen Sprühöl auf die Mechanik ist dafür kein Ersatz, denn Fett zieht Staub an und verschlimmert das Problem. Lassen Sie ihn lieber früh in der Werkstatt prüfen.

Technik

E Bike Akku tiefentladen und was Sie jetzt tun können

Im Herbst steht das Rad im Keller, der Akku liegt irgendwo im Regal, und im Frühjahr passiert beim Anstecken des Ladegeräts nichts. Wenn ein E-Bike Akku tiefentladen ist, zählt Geduld mehr als Eile. Ein Lithium-Ionen-Akku gerät in diesen Zustand, sobald die Spannung seiner Zellen unter eine Mindestgrenze rutscht. Das Batteriemanagement schaltet den Akku zwar meist rechtzeitig ab, gegen die langsame Selbstentladung während der Lagerung hilft es aber nur begrenzt. Ob sich der Akku noch retten lässt, hängt von wenigen Messwerten ab. Die folgenden Abschnitte zeigen, woran Sie die Tiefentladung erkennen, was Sie messen können und ab wann ein Fachbetrieb übernehmen sollte.

E Bike Akku tiefentladen und was Sie jetzt tun können

Woran Sie einen tiefentladenen Akku erkennen

Das typische Bild ist ein Akku ohne jedes Lebenszeichen. Das Ladegerät zeigt keine Reaktion, obwohl Kabel und Stecker in Ordnung sind, oder das Rad lässt sich nicht mehr einschalten. In milderen Fällen lädt der Akku extrem langsam und trägt danach nur noch einen Bruchteil der gewohnten Strecke. Bevor Sie von einer Tiefentladung ausgehen, schließen Sie die einfachen Ursachen aus: eine andere Steckdose ausprobieren, die Kontakte am Akku und am Rahmen auf Schmutz und Korrosion prüfen und den Akku nach dem Einsetzen neu starten. Erst wenn das alles nichts bringt, lohnt der Blick auf die Spannung. Häufig entsteht eine Tiefentladung nach Monaten im ungeladenen Zustand, etwa über den Winter oder nach einem Urlaub, den das Rad mit fast leerem Akku überstehen musste.

Spannung messen und den Zustand einschätzen

Ein Multimeter gibt Auskunft darüber, ob sich weiterer Aufwand lohnt. Die Mindestspannung einer Lithium-Zelle liegt bei etwa 2,5 Volt. Bei einem 36-Volt-Akku mit zehn Zellen in Reihe besteht laut dem Fahrradportal Pedali oberhalb von etwa 20 bis 22 Volt eine Chance auf Reaktivierung, darunter ist der Schaden meist dauerhaft. Gemessen wird an den Ladekontakten, ohne diese je kurzzuschließen. Zeigt das Gerät null Volt, kann auch das Batteriemanagement den Ausgang gesperrt haben, dann gehört der Akku in die Werkstatt. Das Gehäuse öffnen sollten Sie nicht, schon wegen der Brandgefahr und weil damit meist jede Garantie erlischt. Notieren Sie sich den Messwert, denn er hilft später bei der Auskunft des Fachbetriebs.

Wie ein tiefentladener Akku wieder anspringen kann

Die Wiederbelebung gelingt nur in einem engen Fenster, und sie beginnt mit der einfachsten Variante. Viele Akkus lassen sich mit dem Originalladegerät wecken, weil dessen Elektronik auf genau diese Zellen abgestimmt ist. Was Sie dagegen unterlassen sollten, ist das Anklemmen eines Labornetzteils oder eines fremden Ladegeräts, um Spannung auf die Zellen zu zwingen. Pedali rät davon ausdrücklich ab, denn Lithiumbrände sind schwer zu löschen. Stellen Sie den Akku beim Laden auf eine nicht brennbare Fläche, weit weg von Vorhängen, Teppichen und Papierstapeln, und bleiben Sie in der Nähe. Schon diese Vorsicht macht aus einem Versuch ein vertretbares Vorgehen. Planen Sie dafür einen ruhigen Nachmittag ein, denn Eile verführt zu Abkürzungen, die später teuer werden.

Mit dem Originalladegerät und etwas Geduld

Stecken Sie den Akku am Rad oder in der Ladeschale an und schließen Sie das Ladegerät an. Reagiert die Anzeige nach einigen Minuten nicht, ziehen Sie alles ab und wiederholen den Vorgang an einer anderen Steckdose. Manche Profi-Ladegeräte bringen eine Trickle-Charge-Funktion mit, die den Akku mit sehr kleinem Strom langsam aus der Tiefe holt. Solche Geräte stehen in Fahrradwerkstätten, bei Privatleuten sind sie selten. Springt der Ladevorgang an, lassen Sie ihn vollständig durchlaufen und beobachten den Akku danach einige Tage. Verliert er rasch Spannung oder schaltet er unter Last ab, hat die Tiefentladung Zellen geschädigt. Dann gilt er als unsicher, selbst wenn er scheinbar wieder arbeitet.

Wenn der Fachbetrieb übernimmt

Bleibt das Ladegerät stumm, ist die Werkstatt der nächste Schritt. Dort wird der Akku ausgelesen, und bei manchen Modellen lassen sich einzelne defekte Zellen tauschen, statt das gesamte Paket zu ersetzen. Fragen Sie vorab nach dem Preis der Diagnose und ob er bei einer Reparatur angerechnet wird. Liegt noch Garantie oder Gewährleistung auf dem Rad, melden Sie den Schaden dem Händler, bevor jemand am Akku arbeitet. Ein Versuch kostet nichts. Bringen Sie den Kaufbeleg und, falls vorhanden, die Seriennummer des Akkus mit, das beschleunigt jede Auskunft und erspart Rückfragen. Rechnen Sie im Frühjahr, wenn alle Räder auf einmal in die Werkstatt rollen, mit Wartezeit, vor allem wenn Ersatzzellen bestellt werden müssen.

Richtig lagern, damit es nicht wieder passiert

Die Lagerung entscheidet über das Schicksal des Akkus. Empfohlen werden 40 bis 70 Prozent Ladestand, für die Winterpause eher 50 bis 60 Prozent, und zwar bei Raumtemperatur. Kälte unter 0 Grad und Hitze über 40 Grad setzen den Zellen zu, ein Keller mit Frost ist deshalb keine gute Wahl. Prüfen Sie den Stand alle vier bis sechs Wochen und laden Sie bei Bedarf auf etwa 50 Prozent nach. Das Portal bike-x rät außerdem, den Akku bei längerer Pause nicht unter 30 Prozent fallen zu lassen. Fahren Sie das Rad ohnehin selten, tragen Sie sich am besten einen Kalendereintrag ein, sonst geht der Termin im Frühjahrsstress unter.

Was ein Ersatzakku kostet und wann sich die Reparatur lohnt

Als grobe Spanne nennt Pedali für einen neuen Akku etwa 400 bis über 1000 Euro, je nach Modell. Dagegen steht die Lebensdauer: Ausgelegt sind die Zellen für 500 bis 1000 Ladezyklen, und jede Tiefentladung verkürzt diese Spanne. Rechnen Sie deshalb nüchtern. Kostet die Reparatur samt Diagnose einen großen Teil eines neuen Akkus und ist das Paket schon mehrere Jahre alt, wird der Ersatz meist die bessere Wahl sein. Bei einem jungen Akku mit wenigen Zyklen kann sich dagegen der Zellentausch lohnen. Der alte Akku gehört nie in den Hausmüll, sondern zum Händler oder zum Wertstoffhof. Fragen Sie beim Neukauf gleich nach der Rücknahme, viele Händler regeln das ohne Aufpreis.

Technik

Ebike Akku tiefentladen und was Sie jetzt tun können

Ein Ebike Akku, der tiefentladen ist, wirkt auf den ersten Blick tot: Das Ladegerät zeigt keine Reaktion, das Display bleibt dunkel, die Unterstützung fehlt. Meist steht das Rad dann nach einem langen Winter in der Garage. Der Schreck ist verständlich, denn ein Ersatzakku schlägt mit mehreren hundert Euro zu Buche. Voreilige Rettungsversuche verschlimmern die Lage dagegen schnell. Ob sich der Akku retten lässt, hängt von der Restspannung ab und davon, wie lange er so gelegen hat. Dieser Ratgeber erklärt, was im Inneren des Akkus passiert, welche Schritte vertretbar sind, welche Versuche gefährlich werden und wie Sie dem nächsten Mal vorbeugen. Die Zahlen stammen von Bosch, aus einem Fachportal und aus einem Sicherheitsbeitrag zum Thema Laden, Stand Oktober 2026.

Ebike Akku tiefentladen und was Sie jetzt tun können

Was bei einer Tiefentladung im Akku geschieht

Lithium-Akkus dürfen nur bis zu einer Mindestspannung entladen werden, die bei etwa 2,5 Volt pro Zelle liegt. Darunter laufen chemische Prozesse ab, die sich nicht umkehren lassen und Kapazität dauerhaft kosten oder den Akku ganz unbrauchbar machen. Im Gehäuse sitzt dafür ein Batteriemanagementsystem, kurz BMS, das den Akku normalerweise rechtzeitig abschaltet. Ganz ausgeschlossen ist ein Schaden damit nicht, denn auch ein abgeschalteter Akku entlädt sich langsam weiter. Bosch weist darauf hin, dass regelmäßiges Leerfahren und längere Lagerung im leeren Zustand die Lebensdauer verkürzen. Eine einzelne schwere Tiefentladung kann sie spürbar mindern. Gefährdet sind vor allem Akkus, die über Monate ungenutzt im Keller liegen, weil Kälte und Hitze über 40 Grad die Selbstentladung zusätzlich antreiben.

So erkennen Sie den Zustand

Der Verdacht liegt nahe, wenn das Ladegerät nichts anzeigt, obwohl Kabel, Steckdose und Stecker in Ordnung sind. Auch ein Rad, das sich nicht einschalten lässt, zählt dazu. Prüfen Sie zuerst das Einfache: Sitzt der Akku richtig, sind die Kontakte sauber, funktioniert das Netzteil an einem anderen Akku oder Rad? Erst danach kommt die Tiefentladung in Frage. Wichtig ist außerdem die Vorgeschichte: Stand das Rad lange, war es sehr kalt, oder wurde der Akku bis zur Abschaltung leergefahren und danach nicht geladen? Je mehr davon zutrifft, desto wahrscheinlicher hat das BMS abgeschaltet. Zeigt der Akku nach dem Laden nur kurz Leistung oder fällt die Anzeige schnell ab, deutet das auf geschädigte Zellen hin. Die Kapazität sinkt zudem mit dem Alter. Laut einem Fachportal sind es rund 500 bis 1.000 Ladezyklen, bis nur noch etwa 80 Prozent übrig sind.

Retten oder ersetzen

Bei einer leichten Tiefentladung kann ein Fachbetrieb den Akku manchmal wiederbeleben. Ein Multimeter zeigt die Restspannung. Bei einem 36-Volt-Akku mit zehn Zellen liegen die Chancen laut einem Fachportal bei etwa 20 bis 22 Volt Gesamtspannung, darunter ist der Schaden meist bleibend. Manche Spezialladegeräte laden zunächst mit sehr kleinem Strom vor, bis ein sicheres Niveau erreicht ist, und übergeben dann an das normale Laden. Einzelne defekte Zellen lassen sich bei manchen Akkus tauschen, was günstiger ist als der komplette Austausch. Ein neuer Akku kostet nach Angaben des Portals rund 400 bis über 1.000 Euro, daher lohnt sich eine Anfrage beim Händler, bevor Sie einen neuen Akku bestellen. Fragen Sie nach einem Kostenvoranschlag für die Prüfung und nach der Garantie, falls das Rad noch jung ist.

Was in Eigenregie erlaubt ist

Ohne Fachwissen bleibt wenig, und das ist gut so. Sie dürfen den Akku bei Raumtemperatur aufbewahren, die Kontakte mit einem trockenen Tuch säubern und das original Ladegerät erneut anschließen. Tut sich nach einigen Stunden nichts, ist Schluss mit den eigenen Versuchen. Ein Akku, der nach dem Anstecken warm wird, ohne dass die Anzeige reagiert, gehört sofort vom Netz. Bosch rät ausdrücklich davon ab, Akkus zu öffnen oder zu reparieren, und empfiehlt bei Defekten den Komplettaustausch. Lesen Sie die Spannung nur mit einem Multimeter an den Kontakten aus, falls Sie das sicher beherrschen. Fahren Sie das Rad nicht weiter, wenn der Akku Wärme entwickelt, aufquillt oder riecht, und stellen Sie ihn auf einen nicht brennbaren Untergrund an einen sicheren Ort im Freien. Berühren Sie austretende Flüssigkeit nicht mit bloßen Händen, sie kann die Haut reizen.

Was Sie auf keinen Fall tun sollten

Improvisierte Wiederbelebung gehört zu den gefährlichsten Fehlern. Fremdspannung aus einer Autobatterie, ein Bastelnetzteil oder ein Ladegerät eines anderen Herstellers kann Lithium-Akkus in Brand setzen. Auch das Laden eines beschädigten Akkus, etwa nach einem Sturz, sollte nur unter Aufsicht erfolgen, weil Lithium-Zellen empfindlich auf Stöße reagieren und äußerlich unversehrt wirken können. Haufe empfiehlt in einem Beitrag zur Sicherheit, das Ladegerät auf einer feuerfesten Unterlage wie einer Fliese zu betreiben, den Stecker nach dem Laden zu ziehen und nur in Räumen mit Rauchmelder zu laden. Ein verbrauchter oder defekter Akku gehört weder in den Hausmüll noch in den Batteriesammelbehälter. Fachhändler nehmen ihn nach Bosch Angaben kostenlos zurück, beschädigte Akkus lagern Sie mit abgeklebten Kontakten im Freien. Klären Sie die Abgabe vorher kurz telefonisch mit dem Händler.

Der nächste Winter kommt bestimmt

Der beste Schutz vor einer Tiefentladung ist die richtige Lagerung. Bosch nennt als Ladezustand für die Pause etwa 30 bis 60 Prozent und eine Temperatur um 20 Grad, nicht unter 10 und nicht über 40 Grad. Ein Fachportal empfiehlt, alle vier bis sechs Wochen nachzusehen und bei Bedarf auf rund 50 Prozent nachzuladen. Das ist schnell erledigt, wenn Sie einen Termin im Kalender eintragen. Bosch ergänzt, der Akku solle trocken lagern und erst kurz vor der Fahrt wieder ins Rad. Stellen Sie den Akku also nicht neben die Heizung und nicht in den ungeheizten Schuppen, sondern in einen Flur oder Abstellraum mit Zimmertemperatur.

  • Akku vor dem Einlagern auf 40 bis 60 Prozent bringen.
  • Trocken und frostfrei bei Zimmertemperatur aufbewahren.
  • Im Monatsrhythmus den Ladestand kontrollieren.
  • Nach einem Sturz nur unter Aufsicht laden.

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