Krankenversicherung

Eine Krankenversicherung für Freiberufler – Private Krankenversicherung
Wer heute Freiberufler ist, der muss ich selber krankenversichern. Aber was muss ich dabei alles beachten? Und was für Möglichkeiten habe ich, um rundum abgesichert zu sein mit einer Krankenversicherung für Freiberufler.

Warum muss ich mich dann selber versichern?
Seit der Verabschiedung der Gesundheitsreform am 1.Januar 2009 sind alle Freiberufler verpflichtet, sich bei einer Krankenkasse zu versichern, sind aber zugleich in der Pflegeversicherung mitversorgt. Ich habe die Wahl mich privat oder gesetzlich zu versichern. Bei der gesetzlichen Krankenversicherung wäre auch eine Familienversicherung mit enthalten. Bei der Privaten sollte man jedoch beachten, ob das Krankentagegeld mit abgedeckt ist.

Krankenversicherung Vergleich



Wer gilt als Freiberufler und bekommt eine Krankenversicherung für Freiberufler? Laut Gesetz gibt es verschiedene Kategorien von Freiberufsgruppen. Zu einem sind es die „Katalogberufe“ wie zum Beispiel eine Hebamme, der Architekt oder der Anwalt. Auch verschiedene Ärzte oder Heilpraktiker gehören zu der Gruppe. Dann gibt es auch noch die Berufe im Kunstbereich, in der Wissenschaft, verschiedene Erziehungstätigkeiten und Autorenberufe ( Schriftsteller, Journalisten ). Aber auch wer unterrichtet ( z.B. Musiklehrer ), gehört zu den sogenannten Freiberuflern.

Versichere ich mich jetzt lieber gesetzlich oder privat und was gibt es für Vor- und Nachteile?
Wer die Wahl hat, hat die Qual. Das ist ein bekanntes Sprichwort.
Wer sich aber über die verschiedenen Möglichkeiten informiert und weiß, was er wo bekommt, dem fällt es leichter, sich zu entscheiden.

Krankenversicherung In der Gesetzlichen Krankenversicherung, kann es unter Umständen sehr schnell teuer werden, da der Beitrag nach dem aktuellen Einkommen berechnet wird. Jedoch wären der Partner oder die Partnerin, sofern diese keiner Tätigkeit über 450 € (=Minijob) nachkommen, sowie auch die Kinder mit versichert. Da es zu jährlichen Beitragsänderungen kommt, ist es sinnvoll sich regelmäßig über seine Krankenversicherung zu informieren. Durch einen Wechsel spart man sich meist viel Geld und/oder erhält bessere Leistungen.

Als Privater hab ich in den Vorteil, dass es immer ein gleicher Beitragssatz bleibt. Egal ob ich jetzt mehr oder weniger verdiene. Jedoch müssen eventuell meine Familienmitglieder extra versichert werden, sodass es schnell wieder etwas teurer kommen könnte.
Als Privat Versicherter hat man jedoch auch weitere Vorzüge. Oftmals müssen diese nicht solange in den vollen Wartezimmern der Praxen verharren und werden oftmals vorgezogen. Auch wollen viele Ärzte lieber privatversicherte Patienten behandeln als die gesetzlich versicherten Personen.
Nachteile sind jedoch, dass es im Alter schnell teuer werden kann, da die Beiträge hier wieder relativ hoch angesetzt sind. Auch sollte man bedenken, wer sich für eine Private Versicherung entscheidet, kommt da nicht so schnell wieder in die Gesetzliche Krankenversicherung zurück. Hier gibt es nicht selten Schwierigkeiten und Streitereien.
Am besten lässt man sich gut von fachkundigen Experten beraten, welcher Tarif zu mir und meinem Lebensstandard passt. Es sollte ja auch alles abgedeckt sein, um nicht irgendwelche böse Überraschungen zu erleben. Auch ein Infogespräch bei der Krankenkasse Ihres Vertrauens, kann sehr hilfreich sein. Denn hier werden einem viele Fragen beantwortet und verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt..
Machen Sie sich vorher Gedanken, was für Leistungen Sie erwarten und vergleichen Sie die langfristige Beitragszahlung.
Wichtig hierbei ist, dass man genau rechnet was für einen das beste und günstigste Modell ist. Denn wer möchte gerne zu viel Geld für zu wenig Leistung erhalten? Genau! Niemand.

Sonstige Informationen als für eine Krankenversicherung für Freiberufler
Wer als sogenannter künstlerischer oder publizistischer Freiberufler arbeitet, muss sich zusätzlich bei der Künstlersozialkasse ( KSK ) melden. Denn somit ist abgesichert, das sich jeder für seine Rente absichert. Hierzu muss man einen Antrag einreichen der jedoch oftmals abgelehnt wird. Vielleicht helfen Geduld und Hartnäckigkeit, was aber immer etwas mehr Zeit braucht. Daher sollte man grundsätzlich vor der Freiberuflertätigkeit, sich über alles genau informieren. Denn spätestens bei der Einzahlung in die Rentenkasse, kann es dazu kommen, dass man die kompletten Beiträge aus der eigenen Tasche zahlen muss.